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Freitag, 20. April 2012

Valve: Hardware Ja, Konsole Nein

eye visor

Spiele-Entwickler, Hardware-Tüftler und vor allem “Half-Life“-Godfather Valve hat in einer für sie sehr untypischen Art nun alle Mysterien um das neue Hardware-Projekt gelüftet. Soviel vorweg: Es ist keine Steam Box.

Ein Unternehmen wie Valve, das einfach aufgrund bestehender Erfolge gut läuft, will irgendwann noch höher hinaus. Nach der Meilensteinsetzung für innovative Spiele, die Präsentation eines galant geführten Portals streben Valve nun den Hardware-Markt an.

Die Gerüchte über Spielekonsolen, unter anderem der „Steam Box“, waren in den vergangenen Monaten in aller Munde. Nun stellt sich allerdings heraus, und irgendwie verfliegt damit ein wenig vom Reiz des Mystischen, dass Valve an der Entwicklung eines tragbaren Computers beteiligt ist.

Im Valve Blog schrieb Michael Abrash, dass man ihm von Seiten Valves grünes Licht gegeben hätte, ein Programm, das Microsoft 1994 auf Eis gelegt hatte, wieder aufzunehmen. Dabei handele es sich um ein tragbares Computer-Modul, das Computer-generierte Grafik mit der echten Welt überlagere, ohne dabei ein separates Display in Händen halten zu müssen.

Damit würde Valve den denkbar nächsten Schritt in der Entwicklung der mobilen Computer übernehmen. „Der Trend, den wir gegangen sind, führt vom Desktop über den Laptop, Notebook und schließlich Tablets und zeigt, dass Computer immer mobiler einsetzbar sind, immer häufiger frequentiert werden. Die logische Schlussfolgerung ist allgegenwärtiger Zugriff jederzeit – Das bedeutet: Tragbare Computer – und ich habe keine Zweifel daran, dass das in 20 Jahren Standard sein wird, entweder durch Brillen oder Linsen, aber auf jeden Fall durch irgendeine Art direkterer Neural-Verbindung.“

Zum Glück ist unsere Gesellschaft schon deutlich auf die Zukunft vorbereitet. Das Projekt befindet sich leider derzeit noch nur auf dem Papier, erinnert aber stark an das neulich wieder aufgewärmte Projekt von Microsoft oder das aktuellere von Google.

Quelle: Valve

Los Loide, wir denken uns lustige Namen für den “Valve Visor” aus! Ihr fangt an!


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Montag, 16. April 2012

Tim Cook besucht Spieleentwickler Valve

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Mit seinem gestrigen Besuch beim Spieleentwickler Valve knüpfte Tim Cook wichtige Kontakte. Über eine Zusammenarbeit mit dem Unternehmen könnte sich Apple eine neue Spielergemeinde von mehr als 30 Millionen aktiven Nutzern erschließen.

Die genauen Themen des Zusammentreffens von Apple-CEO Cook und den Führungskräften von Valve Corporations drangen nicht nach außen, für Apple dürfte jedoch eine Kooperation mit der Spieleschmiede von großem Interesse sein. Das Mitte der 90er Jahre von zwei ehemaligen Microsoft-Mitarbeitern gegründete Unternehmen erreicht über seine Spieleplattform “Steam” inzwischen 30 Millionen aktive Nutzer und ist mit 1.400 Spielen im Angebot eine feste Größe auf dem Markt.

Die Plattform “Steam” ist Vergleichbar mit Apples AppStore – auch bei Valve können Spiele direkt heruntergeladen und Updates automatisch aufgespielt werden. Seit 2010 existiert auch eine Steam-Version für den Mac.

Mit dem Aufstieg der iOS-Geräte begann auch Apples Interesse an einer Erweiterung des Spiele-Angebots zu wachsen. Trotz des beachtlichen Portfolios im AppStore dürfte Apple an einer Zusammenarbeit mit den Profis bei Valse großes Interesse haben, die bislang noch keine ihrer Titel direkt über den AppStore anbieten.

Unterdessen sorgt Valve für eigene Schlagzeilen mit einem Stellengesuch für Hardware-Spezialisten. Hinter dem Gesuch lässt sich ein eigenes Hardware-Projekt vermuten, möglicherweise plant die Firma aus dem US-Bundesstaat Washington ein eigenes tragbares Spielgerät oder gar eine Stream-Konsole. Diesbezüglich Spekulationen gibt es bereits seit Beginn des Jahres.


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