Posts mit dem Label Hardware werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Hardware werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Sonntag, 1. Juli 2012

Experimentierroboter TurtleBot 2 mit verbesserter Hardware

Auf der vergangenen Roboter-Konferenz ROSCon wurde ein Prototyp des TurtleBot-Nachfolgemodells mit verbesserten Sensoren vorgestellt. Das berichtet IEEE-Specrum in seinem Roboter-Blog. Das aktuelle TurtleBot-Modell beruht auf der mobilen Create-Plattform des Herstellers iRobot. Die hat mittlerweile zehn Jahre auf dem Buckel und darf unter anderem aufgrund fehlender FCC/CE-Zertifizierung nicht außerhalb der USA verkauft werden. Um dennoch TurtleBots in Europa zu verkaufen, tauschten einige Anbieter die Create-Plattform gegen zugelassene, aber teurere Roombas (521) aus.

Der koreanische Roboter-Hersteller Yujin hat nun Anregungen der TurtleBot-Bauer Willow Garage, Clearpath Robotics und I Heart Engineering umgesetzt und die Plattform Kobuki geschaffen. Kobuki enthält bereits ab Werk einen kalibrierten 1-Achs-Gyro (100 Grad pro Sekunde). Die Rad-Encoder haben eine hohe Auflösung von rund 12 Ticks pro Millimeter. Der Antrieb kann Kobuki mit 50 Zentimeter pro Sekunde bewegen, wobei er sogar noch leiser als der Create sein soll.


Yujin Robot hat auf der ROSCon den kommenden TurtleBot 2 vorgeführt.

Daneben enthält der Roboter ein leistungsfähiges Akku (6600mAH), das über dedizierte Anschlüsse auch stromhungrige zusätzliche Verbraucher versorgen kann. Ansonsten bleibt die Plattform kompatibel zu den anderen Komponenten und mechanischen Aufbauten des TurtleBot 1. Yujin Robot, deren Leiter Sam Park Mitglied im Verwaltungsrat der Open Source Robotics Foundation (OSRF) ist, erhofft sich von der neuen Plattform eine größere Verbreitung im Bildungsbereich in Asien.

Im September dieses Jahres sollen die ersten TurtleBot 2 mit Kobuki verfügbar sein, vermutlich wird aber der Kinect-Sensor gegen den Xtion-Sensor von Asus ausgetauscht. Der Sensor stammt im Kern ebenfalls von Primesense, benötigt aber keine separate Stromversorgung und ist nach Einschätzung der meisten Entwickler trotzdem leistungsfähiger als die Kinect. Der Preis für einen Turtlebot 2 soll bei 1500 US-Dollar liegen. Sowohl TurtleBot 1 als auch TurtleBot 2 laufen mit dem quelloffenen Roboterbetriebssystem ROS von Willow Garage. (dab)


View the original article here

Freitag, 20. April 2012

Valve: Hardware Ja, Konsole Nein

eye visor

Spiele-Entwickler, Hardware-Tüftler und vor allem “Half-Life“-Godfather Valve hat in einer für sie sehr untypischen Art nun alle Mysterien um das neue Hardware-Projekt gelüftet. Soviel vorweg: Es ist keine Steam Box.

Ein Unternehmen wie Valve, das einfach aufgrund bestehender Erfolge gut läuft, will irgendwann noch höher hinaus. Nach der Meilensteinsetzung für innovative Spiele, die Präsentation eines galant geführten Portals streben Valve nun den Hardware-Markt an.

Die Gerüchte über Spielekonsolen, unter anderem der „Steam Box“, waren in den vergangenen Monaten in aller Munde. Nun stellt sich allerdings heraus, und irgendwie verfliegt damit ein wenig vom Reiz des Mystischen, dass Valve an der Entwicklung eines tragbaren Computers beteiligt ist.

Im Valve Blog schrieb Michael Abrash, dass man ihm von Seiten Valves grünes Licht gegeben hätte, ein Programm, das Microsoft 1994 auf Eis gelegt hatte, wieder aufzunehmen. Dabei handele es sich um ein tragbares Computer-Modul, das Computer-generierte Grafik mit der echten Welt überlagere, ohne dabei ein separates Display in Händen halten zu müssen.

Damit würde Valve den denkbar nächsten Schritt in der Entwicklung der mobilen Computer übernehmen. „Der Trend, den wir gegangen sind, führt vom Desktop über den Laptop, Notebook und schließlich Tablets und zeigt, dass Computer immer mobiler einsetzbar sind, immer häufiger frequentiert werden. Die logische Schlussfolgerung ist allgegenwärtiger Zugriff jederzeit – Das bedeutet: Tragbare Computer – und ich habe keine Zweifel daran, dass das in 20 Jahren Standard sein wird, entweder durch Brillen oder Linsen, aber auf jeden Fall durch irgendeine Art direkterer Neural-Verbindung.“

Zum Glück ist unsere Gesellschaft schon deutlich auf die Zukunft vorbereitet. Das Projekt befindet sich leider derzeit noch nur auf dem Papier, erinnert aber stark an das neulich wieder aufgewärmte Projekt von Microsoft oder das aktuellere von Google.

Quelle: Valve

Los Loide, wir denken uns lustige Namen für den “Valve Visor” aus! Ihr fangt an!


View the original article here