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Sonntag, 1. Juli 2012

Google Apps mit Sicherheitszertifikat

Der Cloud-Anbieter Google hat sich vom anerkannten Auditierungsunternehmen Ernst & Young CertifyPoint überprüfen lassen und die Bescheinigung erhalten, dass seine Maßnahmen für die Datensicherheit seiner Google Apps der internationalen Norm ISO 27001 entsprechen. Das daraufhin errungene Zertifikat ist ein wichtiges, wenn auch nicht allein hinreichendes Kriterium für Unternehmen, wenn sie die Sicherheit empfindlicher, zum Beispiel personenbezogener Daten beim Speichern und Bearbeiten in der Cloud bewerten wollen. Allerdings steckt die ISO-Norm nur einen Rahmen ab, wie das zertifizierte Unternehmen seine selbst formulierten Sicherheitsansprüche umsetzt – zum Beispiel, mit welchen Schritten es als inakzeptabel eingestufte Sicherheitsrisiken eindämmt. Darüber, wann ein Risiko als inakzeptabel gelten soll, macht die Norm jedoch keine konkreten Vorgaben.

Wir befragten Eran Feigenbaum, Sicherheitschef für den Bereich Google Enterprise, nach den konkreten Maßnahmen seines Unternehmens, erhielten aber im Wesentlichen die Antwort, gerade aus Sicherheitsgründen sei die Dokumentation der einzelnen Vorkehrungen nicht für die Öffentlichkeit bestimmt – ein Standpunkt, den zum Beispiel der Mitbewerber Microsoft teilt. Während aber Microsoft, das für verschiedene seiner Online-Dienste entsprechende Zertifikate um den Jahreswechsel 2011/2012 erlangt hatte, diese Pauschalangaben seitenweise konkretisiert und sich zum Beispiel zum Schutz gegen internationale Nachforschungsforderungen just an der "Orientierungshilfe - Cloud Computing" der Konferenz der Datenschutzbeauftragten des Bundes und der Länder (PDF)ausgerichtet hat, bezog Feigenbaum gegenüber heise online eine einfachere Position: Im Prinzip müsse jedes Unternehmen für sich herausfinden, ob der Schutzbedarf seiner Daten beim Cloud Computing erfüllt werde, und im Übrigen sei es ein Sicherheitsfeature, dass Daten bei Google Apps auf zahlreichen, im Einzelfall unbekannten Servern gespeichert würden. Das erschwere Angreifern das Handwerk.

Eine Sonderlösung, wie Google sie mit der Government-Edition seiner Apps in den USA eingerichtet hat, sei für europäische Kunden – staatlich oder privat – nicht zu erwarten, dafür sei das absehbare Nutzungsvolumen zu gering. Ähnlich wie Microsoft dies mit gesonderten Gebühren für Großunternehmen anbietet, offeriert Google US-amerikanischen Behördenkunden eine separate Cloud, deren Nutzer sich die Resourcen ausschließlich untereinander teilen müssen, nicht aber mit allen anderen Cloud-Kunden. (hps)


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Freitag, 29. Juni 2012

Yandex will Google auch international angreifen

Apps für iPhone und iPad 60 empfehlenswerte Anwendungen, die mehr aus den Mobilgeräten herausholen

LinkCollector Verwaltet Bookmarks bzw. Favoriten in verschiedenen Kategorien; importiert die bereits vorhandenen Links aus den Web-Browsern Internet Explorer, ...

Radiotracker Streamgrabber zum parallelen Mitschneiden von Shoutcast-MP3-Streams; bietet Datenbank, Favoritenverwaltung und Suche nach Name, Genre sowie Land ...

MyLanViewer Zeigt alle im Netzwerk vorhandenen Rechner mit zahlreichen Informationen wie Rechnername, IP-Adresse, MAC-Adresse oder andere technische Details an ...

WebSphere Bietet Laufzeitumgebung und Serverdienste für J2EE-Anwendungen (Java-2-Enterprise-Edition) ...

Meine_Klassen Webanwendung für Lehrer; verwaltet unter anderem Noten, Checklisten, Aufgaben, Hausaufgaben, Abwesenheiten, Projekte und Sitzpläne ...

abc Notes Office-App zum Verwalten von Notizen und To-do-Listen mit iCloud-Synchronisation ...

mde_bestellung Erstellt Bestell-Listen per Barcode-Scanner

ibrowse Menü-Anwendung im "Kiosk-Mode" zum Aufrufen von Webseiten mit unterschiedlichen Proxy-Einstellungen unter Windows CE und Windows Mobile

DriftingDroids Computervariante des Brettspiels Ricochet Robots, die zum Beispiel als persönlicher Trainer oder Schiedsrichter beim echten Brettspiel dient ...

DeNoiser Beseitigt Rauschen und andere störende Geräusche aus Audioaufnahmen im Wave-Format

IrfanView Schneller Viewer für diverse Bildformate, spielt über Plug-ins auch andere Multimedia-Formate ab und kann unter anderem Bilder mit diversen Effekten ...

H2testw Integritätstest für Datenträger, vor allem zur Erkennung manipulierter USB-Sticks (siehe auch c't 1/08, S. 24) ...

GIMP Professionelle Bildbearbeitung, die alle dafür wichtigen Werkzeuge bietet, zahlreiche Filter und Effekte enthält sowie Ebenen unterstützt ...

AS SSD Benchmark Benchmark-Tool speziell für Solid State Drives (SSD); nicht für normale Festplatten geeignet ...

OpenOffice Plattformübergreifendes, kostenloses Office-Paket aus Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Präsentationssoftware, Zeichenprogramm und Datenbank ...

WSUS Offline Update (ehemals c't Offline Update) Skriptsammlung, die sämtliche Updates für Windows XP, Server 2003, Server 2008, Vista oder Windows 7 sowie für Office herunterlädt und daraus ...

TrueCrypt Legt verschlüsselte Festplattenpartitionen an, die nur unter Zuhilfenahme des richtigen Passworts gelesen und beschrieben werden können ...

PuTTY SSH-, Telnet- und Rlogin-Client mit einem xterm-Terminal-Emulator, Version für Symbian-Smartphones ebenfalls verfügbar

HBCI für MS Money 99 (HBCIFM99) HBCI-Homebanking-Modul für MS Money 99 Version 2000

Project Gutenberg Projekt mit über 30.000 freien Texten in verschiedenen Sprachen, die sich online lesen oder herunterladen lassen ...


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Donnerstag, 3. Mai 2012

GIGA ist Google Drive: Mitten drin, statt nur dabei!

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Google Drive ist da! Wusstet Ihr schon? Na gut, aber wusstet Ihr auch, dass GIGA untrennbar mit dem Speicherdienst verbunden zu sein scheint? Jedenfalls glaubt man das bei der Westdeutschen Zeitung. Ein Exempel für saubere Recherche — oder einfach nur genaues Hingucken.

Die Nachricht ging wie ein Lauffeuer durch die Netzwelt, da will man natürlich nicht der Letzte sein, der mit der Meldung um die Ecke kommt. Insbesondere im Print-Geschäft, wo allerorten die Gürtel enger geschnallt werden müssen und eine brandeilige Veröffentlichung bisweilen als Wundermittel gegen Blogs und Twitter-Journalismus gilt.

Diese Widrigkeiten muss auch die Westdeutsche Zeitung aus Düsseldorf kennen, denn im Eifer des Gefechts hat die zuständige Redakteurin wohl das GIGA-G mit dem Google-G verwechselt. Heraus kam jedenfalls ein Bericht, der es sogar in die Print-Ausgabe der Zeitung geschafft hat und eindeutig belegt, was passieren kann, wenn man seine Quellen nicht achtsam auswählt.

Es mag sich ungefähr so abgespielt haben…

„So, wunderbar, Artikel ist fertig, Dropbox wurde erwähnt, Apples iCloud ist auch dabei, hoppla, Skydrive von Microsoft nicht vergessen, jetzt schnell noch ein Bild herausgesucht und wo findet man Bilder — na klar, bei Google, also los und schnell mal „Google Drive“ als Suchbegriff in die Bildersuche eingegeben, das funktioniert schließlich immer, jetzt fragt der Chefredakteur schon wieder nach, wo denn endlich die Meldung bleibt, alle anderen sind schon seit Stunden soweit, wie lange das denn dauern kann, aber so ist das eben, also zack, hier das Erstbeste nehmen wir, da ist sogar das schöne grüne Google-G mitten drin, also ab, rein damit in den Artikel und abschicken, puh, jetzt hab ich auch endlich Feierabend, ist ja immerhin schon halb sieben durch…“

Es hat fast etwas von seichter Ironie, wenn man bedenkt, dass es bei Google Drive laut der Westdeutschen Zeitung darum geht, „Freunden Fotos zu zeigen oder mit Kollegen an einer Präsentation zu arbeiten“.

Liebe WZ, mit welchen Freunden wir unsere Fotos teilen, suchen wir uns immer noch ganz gern selbst aus. :-)

Beste Grüße, Dein GIGA.

Wir danken unserem Leser David Galland, der uns via Facebook auf dieses Fundstück aufmerksam gemacht hat und möchten versichern, dass wir die ganze Aktion eher locker sehen, schließlich können solche Schnitzer jedem einmal passieren!

>>> Jetzt die GIGA-App für iPhone/iPod touch kostenlos laden


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Mittwoch, 2. Mai 2012

Google: Die Zerg greifen an! “Zerg Rush” frisst eure Suchergebnisse

Zerg-Rush-Google

Die kreativen Leute bei “Google” haben sich mal wieder etwas Besonderes für die Search-Engine ausgedacht. Als Anspielung auf “Starcraft 2” suchen euch neuerdings die Zergs heim – und fressen eure Suchergebnisse.

Man kann von “Google” als eines der einflussreichsten Unternehmen der Welt ja halten was man will – man kann die Firma als Datenkrake verurteilen, sie für das Android-Betriebssystem lieben oder genau dafür hassen. Was man ihr aber auf jeden Fall zugestehen muss, ist, dass sie verdammt coole Ideen für versteckte Eastereggs haben.

Wer neuerdings nach “Zerg Rush” googelt, der bekommt zunächst einfach nur die normalen Suchergebnisse zur bekannten “Starcraft”-Taktik präsentiert. Kurz danach tauchen jedoch von überall kleine Google-”O”s auf und beginnen, die Suchergebnisse aufzufressen.

Das ist schon lustig genug, das Ganze ist jedoch auch noch interaktiv: Ihr könnt die Viecher durch Anklicken zerstören und damit euren Highscore nach oben treiben. Wie bei jedem vernünftige “Starcraft”-Match werden währenddessen auch noch deine “APM”, deine “Actions per Minute”, mitgezählt – also wie oft du pro Minute auf deine Maustaste hämmerst.

Ist dein Gegenangriff nicht erfolgreich und du wirst von den “Google”-Zerg überrannt, formen die kleinen Viecher kurz danach ein “GG” – der im eSport gängige Spruch für “good game”. Chapeu, Google. Damit lasst ihr auf jeden Fall das ein oder andere Gamer-Herz höher schlagen.

Wenn ihr ein bisschen Langeweile habt oder gerade mal wieder im Informativunterricht sitzt, und sonst nichts zu tun habt, probiert es mal aus und teilt uns euren Highscore mit. Währendessen hoffen wir darauf, dass es niemanden gibt, der in den nächsten Tagen eine Doktorarbeit über den “Zerg Rush” schreiben will und ständig mit ansehen muss, wie seine Suchergebnisse aufgefressen werden.

Das ist übrigens nur ein weiteres in einer langen Reihe von Eastereggs. Wir empfehlen außerdem, dass ihr mal nach “Gravity” sucht, indem ihr “Auf gut Glück” anklickt, oder nach dem ähnlich Gaming-bezogenen “Do a barrel roll” googelt.


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