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Mittwoch, 27. Juni 2012

Electronic Arts: Microtransactions bald in jedem Spiel

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Nach der großen DLC Flut bahnt sich mit den Microtransactions gleich der nächste Trend in der Welt der Videospiele an. Große Publisher wie Electronic Arts beobachten die Entwicklungen natürlich genau und zumindest bei EA scheitn man sich ziemlich sicher über den Erfolg zu sein.

EA COO Peter Moore sprach mit Kotaku darüber, wie Videospiele in näherer Zukunft aussehen werden. Microtransactions spielen Moores Einschätzung zufolge dabei eine große Rolle und werden in 5-10 Jahren wohl in jedem Spiel vorhanden sein.

“Ich denke, dass Microtransations letztlich in jedem Spiel sein werden, aber das Spiel an sich oder der Zugang zum Spiel wird kostenlos sein. In fünf oder zehn Jahren wird der Client bzw. das Spiel zwangsläufig kostenlos werden. Es ist genauso, wie wenn ich in den Gap in meiner Shopping Mall gehe. Ich muss nichts bezahlen, um dort  hinzugehen. Ich kann in das Geschäft hineingehen, die Musik genießen, mir die Jeans angucken – aber wenn ich etwas kaufen möchte, muss ich es bezahlen.”

Moore möchte zwar nicht ausschließen, dass es auch in Zukunft noch die üblichen 60$ Spiele gibt, ohnehin sein aber die Ausweitung der Zielgruppen deutlich wichtiger. “Hardcore Gamer werden dies nicht gerne hören”, gibt Moore zu.

Via: Gamespot


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Mittwoch, 9. Mai 2012

Electronic Arts: Umsatz und Profit steigen

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Publisher Electronic Arts hat nun seine Finanzergebnisse für das vierte Quartal und das gesamte Finanzjahr 2012 bekannt gegeben. Dominierend sind hier der Erfolg im digitalen Geschäft und ein Rekordumsatz.

Im Finanzjahr 2012 hat Electronic Arts einen Umsatz von 4,1 Milliarden US-Dollar erzielt, letztes Jahr musste man noch mit 3,5 Milliarden auskommen. Das vierte Quartal allein ist dabei für 1,3 Milliarden $ verantwortlich, ebenfalls eine deutliche Steigerung. Verantwortlich hierfür sind die erfolgreichen Veröffentlichungen von Mass Effect 3, FIFA Street, SSX und Kingdoms of Amalur: Reckoning.

Insgesamt fuhr EA einen Gewinn von 76 Millionen Dollar ein, 2011 stand noch ein Minus von 276 Millionen am Ende des Berichts. Erneut war diesmal das vierte Quartal mit 400 Millionen Dollar Nettogewinn am ertragreichsten. Besonders freut sich das Unternehmen aber über die Steigerung im digitalen Geschäfts, welches 2012 1,2 Milliarden Dollar Umsatz generierte, ein Anstieg von 47% im Vergleich zum Vorjahr.

Die Play4Free Marke sorgt pro Woche für rund 2 Millionen $ an Einnahmen, der Erfolg soll dieses Jahr mit weiteren bekannten Franchises ausgebaut werden. EAs Downloadplattform Origin hat mittlerweile 11 Millionen Nutzer und generierte innerhalb von nur 10 Monaten etwa 150 Millionen Dollar. Downloads von kompletten Spielen nahmen im vierten Quartal um 76% zu und sorgten für 60 Millionen Dollar Umsatz.

FIFA 12 ist weiterhin eines der besten Geschäfte für EA, Downloads und Microtransactions des Spiels spülten über 100 Millionen $ in die Kassen des Unternehmens.  Der Shooter Battlefield 3 läuft ebenfalls gut, verkaufte sich rund 15 Millionen Mal und hatte im März noch über 6 Millionen aktive User, die kommenden DLCs sollten also eine große Käuferschaft finden.

Etwas geringer sehen die Zahlen bei Star Wars: The Old Republic aus, das Bioware MMO verfügt derzeit über 1,3 Millionen Abonnenten. Mit zwei in Kürze erscheinenden Content Packs sollen die Verkäufe noch einmal angekurbelt werden.

Im nun anbrechenden Finanzjahr 2013 wird Electronic Arts 80 Millionen US-Dollar in die Entwicklung von Spielen für Next-Gen Konsolen investieren. Zudem bestätigte man ein neues Need for Speed für Ende 2012 und den Release von Crysis 3 im ersten Quartal 2013. Maxis arbeitet währenddessen an einem neuen Social Game, welches in diesem Quartal erscheinen soll. Ein neues Dead Space wurde ebenfalls kurz erwähnt, mehr gibt es hierzu allerdings nicht.


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Montag, 30. April 2012

Electronic Arts: Nexon angeblich an Übernahme interessiert

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Während Electronic Arts selber ständig an Übernahmen interessiert ist, könnte das Unternehmen inzwischen selber ins Visier geraten sein. Gerüchten zufolge soll der südkoreanische Publisher Nexon an einer Übernahme interessiert sein.

Wie Bloomberg unter Berufung auf eine südkoreanische Zeitung berichtet, soll Nexon Electronic Arts wegen eines Übernahmeangebots kontaktiert haben. Der ehemals weltweit größte Publisher dürfte für eine komplette Akquisition zwar etwas zu teuer sein, immerhin verzeichnete das Unternehmen hinter Spielen wie Battlefield 3 zuletzt einen Umsatz von 3,5 Milliarden Dollar.

Doch auch Nexon selbst konnte sich durch den free-to-play Markt und Titel wie “Sudden Attack” große Geldreserven anhäufen und könnte nach dem erfolgreichen Börsengang im vergangenen Jahr jetzt den Schritt zur erweiterten Präsenz in den USA und Europa wagen. Eine Beteiligung am kalifornischen Publisher wäre hier mit Sicherheit keine schlechte Lösung.

Dem Aktienkurs von EA taten die Gerüchte auf jeden Fall gut, die Wertpapiere stiegen nach einer langen Flaute gleich um mehrere Prozentpunkte.

Via: Forbes


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